Vom Marinestützpunkt zum Urlaubsparadies

 

Zwischen 1959 und 1964 wurde der Marinehafen Olpenitz als Neubauprojekt errichtet indem ein Teil des Schleinoors von der Schlei abgetrennt und durch eine neue Einfahrt mit der Ostsee verbunden wurde.

Anfang der 60er Jahre war Olpenitz Marinestützpunkt für Schnell- und Minensuchbootgeschwader. Der schnelle Zugang zur Ostsee war ein wichtiger Faktor für den Standort der Marine. Schwimmende Einheiten, Werkstätten, Signalstellen und Wohnungen für die Soldaten, ließen Olpenitz damals zu einem der mosternsten Marienhäfen werden. Zu Spitzenzeiten waren hier 1800 Soldaten und 450 Personen in Zivil stationiert.

1993 empfahl die Marineführung den Standort zu schließen. Aus politischen Gründen wurde der Stützpunkt zunächst erhalten. In dieser Zeit erhielt der Stützpunkt eine neue Funktion als Typstützpunkt der Flottille der Minenstreitkräfte.

Durch eine Neustrukturierung im Mai 2003 für die Bundeswehr und eine beschlossene Verkleinerung der Marine, wurde im November 2004 über die Schließung des Stützpunktes Olpenitz verfügt. 2006 wurde der Standort geschlossen.

Auf dem mehr als 150 Hektar großen Gelände des ehemaligen Marinestützpunktes Olpenitz entsteht heute ein einzigartiges Ferienresort an der Schlei. Das derzeit größte Tourismusprojekt in Deutschland entsteht in einer einmaligen Lage zwischen Ostsee und Schleimündung, ganz in der Nähe von Kappeln.

Hier sollen über 1000 Ferienhäuser und -wohnungen entstehen. Ein Hotel, schwimmende Häuser und ein Ferienpark sind in Planung. Marina, Restaurants, Shops, Wellness, Strand, Sport und Unterhaltung werden das touristische Angebot zukünftig ergänzen. Port Olpenitz wird eines der größten Jachtsport-Resorts in Nordeuropa werden.